Rostumwandler – ein Korrosionsschutzmittel zum Schutz des Autos
Alle Metallteile und -elemente eines Autos sind korrosionsgefährdet. Bereits ein kleiner Abplatzer oder Kratzer im Lack kann den Oxidationsprozess des Metalls starten, und die dadurch entstandene Korrosion breitet sich unter der intakten Lackschicht weiter aus.
Im Idealfall sollten alle Metallteile des Autos mit einer Korrosionsschutzbehandlung und Schutzbeschichtung versehen werden. Allerdings gibt es an jedem Fahrzeug besonders korrosionsanfällige Stellen:
- Stellen, an denen Metallteile aneinanderstoßen oder Kontakt haben;
- Unterboden und Fahrwerksteile;
- Schweißnähte und Kanten von Metallteilen;
- Hohlräume im Fahrzeugkörper;
- alle Stellen mit beschädigtem Lack – Abnutzungen, Kratzer, Lackabplatzer, an denen das blanke Metall sichtbar ist.
Eine rechtzeitige Korrosionsschutzbehandlung von Lackschäden kann das Entstehen und Ausbreiten von Rost auf dem Metall des Fahrzeugkörpers verhindern oder erheblich verlangsamen. Zu den Schutzmitteln, die den Korrosionsschutz gewährleisten, solange der Lack noch nicht wiederhergestellt ist, zählen Korrosionsschutzgrundierungen und Polituren. Wenn bereits Rost vorhanden ist, sollte der betroffene Bereich unbedingt mit einem Rostumwandler behandelt werden.
Rostentfernung am Auto – Rostumwandler
Rostumwandler zur Entfernung und Verhinderung von Metallkorrosion verhindern nicht nur die Rostbildung, sondern dringen gut ein und ermöglichen das Entfernen der bereits entstandenen Oxidschicht. Außerdem bilden sie einen Schutzfilm, der die weitere Entstehung von Rost auf der behandelten Fläche verhindert.
Es ist jedoch nicht ausreichend, den Metallbereich nur mit dem Rostumwandler zu behandeln. Die meisten Umwandlersubstanzen erzeugen zwar einen Schutzfilm, dieser ist jedoch weniger langlebig als die Lackschicht. Daher sollten alle Schichten des Lackaufbaus – Grundierung, Lack und Klarlack – so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Wird die Stelle nach der Behandlung mit dem Rostumwandler nicht sofort lackiert, muss die Korrosionsschutzbehandlung vor der Lackierung erneut durchgeführt werden.
Rostumwandler – Anwendungstechnik
Rostumwandler können Sie aus einer großen Auswahl an Auto-Chemikalien und Autopflegeprodukten kaufen. Je nach Hersteller und Zusammensetzung des Korrosionsschutzmittels kann die Anwendung leicht variieren, aber grundsätzlich erfordert die Verwendung keine besonderen Fähigkeiten.
Schritte zur Rostentfernung am Auto:
1. Entfernen Sie den Rost an der betroffenen Stelle mit einer Metallbürste, Schleifpapier oder einem Schleifaufsatz.
2. Reinigen und entfetten Sie die Reparaturzone mit einem Lösungsmittel.
3. Tragen Sie den Rostumwandler auf (z. B. aus der Sprühdose aufsprühen, mit Pinsel oder Tuch auftragen – je nach Produktform).
4. Lassen Sie die behandelte Schicht trocknen (die Trockenzeit ist auf der Verpackung angegeben).
Achtung – Einige Korrosionsschutzumwandler müssen nach der Anwendung abgewaschen werden. Sie entfernen den Rost, sind aber nach etwa einer Stunde wirkungslos. Nach dem Abwaschen muss die behandelte Fläche mit flüssigem Zink grundiert und/oder überlackiert werden. Wählen Sie daher Umwandler, die einen dauerhaften Schutzfilm auf dem Metall bilden.
5. Nach dem Trocknen des Rostumwandlers können Sie mit dem Auftrag von Spachtelmasse, Grundierung und Autolack beginnen.
Rostumwandler – Sortiment und Verpackungsformen
Rostumwandler für Autos sind in verschiedenen Verpackungen erhältlich. Sie können Rostumwandler in Spraydosen, Dosen oder kleinen Fläschchen mit Pinsel kaufen, die sich besonders gut für die Behandlung von kleinen Kratzern und Abplatzern eignen. Der Rostumwandler in der Spraydose ist die praktischste Form der Korrosionsschutzbehandlung, wenn das Mittel gleichmäßig auf vertikale, gebogene, komplizierte und schwer zugängliche Teile (z. B. Fahrwerksteile, Unterboden) aufgetragen werden soll.